Um eine optimale Verbindung zwischen Wohnraum und Garten zu schaffen, werden immer häufiger große Hebe-Schiebetüren eingesetzt. Gleichzeitig werden diese Türsysteme immer größer und schwerer, ausgeführt in Holz, Aluminium oder Kunststoff. Dabei wird die Bedeutung einer fachgerechten Verankerung jedoch häufig unterschätzt. Insbesondere die Befestigung im unteren Bereich der Hebe-Schiebetür verdient besondere Aufmerksamkeit.
Wird eine Hebe-Schiebetür geöffnet, stehen die beweglichen Flügel oft hintereinander. Dadurch entsteht eine konzentrierte Belastung an einem Punkt. Je nach Anzahl der Schiebeelemente kann diese Belastung zwei-, drei- oder sogar viermal so hoch ausfallen. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich die Schwelle verformt.
„Entscheidend ist die Befestigung der Bodenschwelle, denn dort wird die gesamte Last eingeleitet“, erklärt Arjan van Termeij von GB. „Rechnerisch mag die Konstruktion zwar ausreichend dimensioniert sein, doch Hebe-Schiebetüren reagieren sehr empfindlich auf Setzungen. Bereits eine minimale Verformung von wenigen Millimetern kann dazu führen, dass sich die Tür nicht mehr leichtgängig bedienen lässt.“




